FREITAG, 08. JULI 2022

  • 00:00 NO FUN AT ALL (S)
  • 22:15 BLACKOUT PROBLEMS (D)
  • 20:30 TEAM SCHEISSE (D)
  • 19:15 DUESENJAGER (D)
  • 18:00 WECKÖRHEAD (D)
  • 17:00 Doors
  • Danach: Party

SAMSTAG, 09. JULI 2022

  • 23:15 BUKAHARA (D)
  • 21:15 HI! SPENCER (D)
  • 19:30 DRENS (D)
  • 18:00 SOULD (D)
  • 17:00 Doors
  • Danach: Party

NO FUN AT ALL (S)

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Die im Jahr 1991 gegründete schwedische Band NO FUN AT ALL (S) haben mit ihrer Debüt-EP Vision (1993) und dem darauffolgenden Album No Straight Angles (1994) schnell ihre eigene Art von schnellem, melodischem Hardcore/Punk geschaffen. Sie etablierten einen eigenen Sound und waren neben den Zeitgenossen MILLENCOLIN und SATANIC SURFERS einer der größten schwedischen Acts der Skatepunk-Szene der 90er Jahre. Mit einem neuen Album, das bereits in Arbeit ist, und mit einer Reihe von gut aufgenommenen europäischen Shows, sind NO FUN AT ALL wieder voll am Start!

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BUKAHARA (D)

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Stillstand statt Tour-Trubel – für die aus einer ehemaligen Straßenmusikband hervorgegangene Formation eine echte Herausforderung. Doch BUKAHARA (D) haben sich bekanntlich noch nie mit den Gegebenheiten abgefunden, sondern immer schon die Dinge hinterfragt, beim Namen genannt und sind ihre eigenen, manchmal auch ungewöhnlichen Wege gegangen. Ein Pfad, der kürzlich wieder nach Detmold ins bewährte Red Horn District-Studio geführt hat, wo BUKAHARA ihren mitreißenden Signature-Sound aus Folk, Swing, nordafrikanischen Einflüssen und Singer/Songwriter-Elementen verfeinert und weiterentwickelt haben. Mit der brandneuen Single »Friend« liefern BUKAHARA nun einen ersten Vorgeschmack auf ihren neu definierten und detailfreudigen Sound ab, ohne sich und ihrem liebgewonnenen Stil jedoch untreu zu werden.

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BLACKOUT PROBLEMS (D)

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Um einen Song zu schreiben, der »Murderer« heißt, aber mit den Worten »L.O.V.E. for everybody« endet, braucht es eine Band, die drei Dinge verstanden hat: Erstens, politischer Aktivismus und Systemkritik sind notwendig, um Menschenleben zu schützen. Zweitens, die Welt ist auch in ihren Gefühlen der Wut, Verwirrung und des Mitgefühls eine vernetzte Gemeinschaft. Und drittens, Dark-Pop kann ein Werkzeug sein, um genau das zu kanalisieren. Mit »Dark« erschien 2021 das dritte Album von BLACKOUT PROBLEMS (D), auf dem direkt beim angesprochenen Opener »Murderer« klar wird, dass sich Wut verwandeln muss. Die Wut, das ist der Unmut über den Zustand einer Gesellschaft, die unfähig scheint–trotz aller Warnhinweise, die uns die Geschichte und die Wissenschaft aufzeigt-einen friedlichen und zukunftsfähigen Ort zu gestalten. Dabei steht der Text im Lichte der verstörenden Schlagzeilen der vergangenen Jahre und spiegelt unüberhörbar den Schmerz angesichts der hierzulande wiedererstarkten rechten Kräfte und des weltweiten Triumphzugs des Populismus wider. Diese Wut und dieser Schmerz ziehen sich auf »Dark« durch Themen wie Klimawandel, persönliche Niederschläge aber auch den Mut zum Weitermachen.

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HI! SPENCER (D)

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Diversity – kaum eine Thematik beschäftigt den gesellschaftlichen Diskurs der letzten Jahre so sehr wie diese. Wer bin ich? Wer sind wir? Fragen, mit denen sich auch die Jungs von HI! SPENCER (D) intensiv auseinandergesetzt haben – jeder für sich; und zusammen als Band. Denn auch in der Musik gibt es diese Schubladen, in die man oft möglichst eindeutig passen soll: Pop, Rock, Punk oder Indie? HI! SPENCER hängen seit Jahren irgendwo dazwischen. Heute wissen sie: Das ist vollkommen okay. Denn alles und jede*r setzt sich aus diversen Versatzstücken zusammen. Für genau diese Erkenntnis steht ihre neue EP »Memori« und für alles, was HI! SPENCER als Band im Innersten ausmacht: große Offenheit und Freundschaft, die bis in die Kindheit reicht. Erinnerung und Selbstfindung sind dabei die elementaren Themen, die sich in den sechs Songs finden – und »Memori« ist der Begriff, der beides vereint. »Wer braucht denn schon mehr als nur sich?« ist die Frage der Fragen. Durch die Inszenierung der Single »So schön allein« als Duett mit Nicholas Müller/JUPITER JONES und einem Kneipenchor, der den Refrain mitsingt, wird schnell deutlich, dass auch hier die Antwort irgendwo dazwischen liegt.

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TEAM SCHEISSE (D)

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TEAM SCHEISSE (D) ist eine Punk-Band, nach der die deutsche Musik-Landschaft nie gefragt hat. Bekommen haben wir sie trotzdem und zwar dank KITSCHKRIEG und ihrem ausgezeichneten Riecher für gute Musik. Das Produzententeam aus Berlin-Kreuzberg zeichnet sich für den Sound von TRETTMANN verantwortlich und hat außerdem mit SOUL FORCE RECORDS ein eigenes Label. Auf der Suche nach Nachwuchs für eben dieses Label, stolperten KITSCHKRIEG über Songs einer völlig unbekannten Punk-Band namens TEAM SCHEISSE – und waren sofort begeistert. Einen Anruf später hatte man sich miteinander bekannt gemacht. Die Idee einer neuen TEAM SCHEISSE-Platte powered by KITSCHKRIEG und SOULFORCE RECORDS war geboren. Ein halbes Jahr später wurde aus diesem vagen Gespinst dann ein echtes, tatsächliches Album. Das Projekt hört auf den ästhetischen Namen »Ich hab dir Blumen von der Tanke mitgebracht (jetzt wird geküsst)« und umfasst ganze 14 Songs zum Mitsingen, -grölen und -fühlen. TEAM SCHEISSE machen Punk-Rock, wie er im Buche steht, ohne Klischees oder verkopftes Konzept, einfach rohe Musik. Und trotzdem passen zwischen Songs wie »Helikopterhandmann« und die Hass-Predigt gegen »Erfurt« tatsächlich noch wirklich poetische Momente wie die Bundeswehr-Kritik von »Frank«. Wie es sich für gute Punk-Musik gehört, schreien diese Songs förmlich danach, live gehört und gefühlt zu werden.

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DUESENJAEGER (D)

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Seit der Gründung in der Silvesternacht 1999 ging
es immer um Fernweh und Flucht aus einem unerträglichen Alltag. Emoll. Melancholisch, treibend
und wütend. Deutschpunk, Punkrock mit deutschen
Texten. Trotz fehlender Omnipräsenz: DUESENJAEGER nennt man, um diesen Musikstil zu umschreiben, in einem Atemzug mit MUFFPOTTER. Oder auch
TURBOSTAAT. Viele Mailorder nutzen DUESENJAEGER
als Referenz, um Emopunk zu definieren.
Die musikalische Basis der Band liegt hörbar Genre
übergreifend im Gitarrenunderground der 80er.
Ende 2008 ist dann vorerst Schluss. Loslassen,
Hierbleiben sowie die Nähe und Verbundenheit
zur DIY-Szene erhalten die Spielfreude der Band.
Ohne viel Tamtam folgen DUESENJAEGER spontan
Ende 2010 einer Einladung und spielen ein Konzert. »Es juckte uns wieder in den Fingern«. Mit
der letzten Besetzung wird jetzt wieder geprobt,
getourt, gehasst. Die eigenen Vinylreleases aus
den letzten Jahren sind mittlerweile auf dem bandeigenen Label GRABELAND SCHALLFOLIEN wiederveröffentlicht.

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WECKÖRHEAD (D)

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Die andere Tribute-Band! Idee: Lemmys Affinität, zu unserer Heimat mit einer Huldigung MOTÖRHEADS auf Deutsch Rechnung zu tragen. Texte: Nachsingen kann jeder! Freie deutsche Bearbeitung der britischen Originale, bis hin zu eigenen Fassungen mit lediglich – wenn überhaupt – inhaltlichen Bezügen. Oder eben auch nicht! Songs: »D-Das Pik Ass«, »Nach Rio«, »Röck’n’Röll«, »Am Tod krepiert«, »Friss die Reichen« und mehr! Name: Sänger, Bassist, Impulsgeber und Kopf: Wecker – head! Logo? Band: Rico (Gitarre), Mitch (Gitarre), Marco (Schlagzeug), Wecker (Stimme & Bass) Live: Nicht zu stoppen, geschweige denn zu toppen! Besser als Jesus, sagt Heaven!

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DRENS (D)

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Als wilder Surfpunk-Vierer in Dortmund, Europas Schnurrbarthauptstadt, Ende 2017 durch eine
gemeinsame Liebe zu Halloumi und Lo-Fi Melodien gegründet, haben DRENS die
vergangenen zwei Jahre sieben Singles veröffentlicht und hunderte Shows gespielt.
Nach von der Kritik gefeierten Songs wie dem Hype Machine blog-Liebling »No«,
Sommerhymne »Curacao« oder Power-Punk/Eiscreme-Traum »HEAT« kündigen DRENS (D)
nun ihren ersten neuen Track »A Very Sunny Day« an.
Bereits die DIY-Singlecompilation »Sunny Side Up« hat eine große Anhängerschaft in und
außerhalb aller vorstellbaren Surf-Rock-Szenen eurer West- und Goldküsten
versammelt, während die Band genüsslich Pizza Hawaii gegessen hat. Strange, oder?
Der sich schon
auf »Sunny Side Up« kristallisierende Surf-Sound wird auf dem neuen Album weiter ausgearbeitet, woran
auch der Produzent einen gewissen Anteil haben dürfte: Steffen Israel, seines Zeichens
Gitarrist bei Kraftklub feiert hier sein Produzentendebüt und transportiert den fuzzy
Retro-Sound der Band ins Jahr 2020.
Am Ende schreiten DRENS hoffnungsvoll in die gleißende Sonne. Diese Wärme und
Detailverliebtheit gibt den Texten eine bitter-süße Leichtigkeit, JOY DIVISON im Hawaii-Hemd, Surfen vor einer brennenden Küste. Die flirrende Live-Energie wird hier in Form
gegossen und verwandelt öde Vororte in südkalifornische Teenage Utopias. Ist das
nicht der beste Schritt für dieses neue Jahrzehnt?

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SOULD (D)

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Mit einem großem Knall eröffnen SOULD (D) den Samstag auf dem Talge Open Air! Das Quartett aus Lüdinghausen bei Münster steckt man nicht so einfach in ein festes Genre. Groovige Rhythmen, harte Gitarren und alles, was zum Kopfnicken einlädt, mischt die Truppe zusammen. »Mixed Metal Arts« nennen die Jungs das selbst. Erst 2016 gegründet, schreiben die Jungs stetig an neuem Material und entern seither die Bühnen der Region. Erst dieses Jahr durften sie die Bühne bereits mit Szene-Urgesteinen wie den Hardcorepunkern von MAD SIN und auch den großartigen Tyler Leads und PIPES&PINTS teilen. Vorbilder für die vier langjährigen Musiker sind Bands wie PANTERA oder TRIVIUM. Macht euch also bereit, wenn sie ihre geballte Power entladen!

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